Seit 1951 bringt der Bürgerverein Anliegen aus dem Stadtteil auf den Weg. Die sichtbaren Ergebnisse reichen von Schule, Kirche und öffentlichem Raum über Verkehr, Sport und Lärmschutz bis zu Festen, Kultur und Begegnung.
Diese Auswahl macht deutlich: Ehrenamt wirkt oft leise – seine Spuren bleiben jedoch über Jahrzehnte sichtbar.
1951–1959
Aufbruch und Aufbau
In den ersten Jahren ging es um die Grundausstattung des jungen Stadtteils – und zugleich um Gemeinschaft, Kultur und eigene Traditionen.
- Spende einer Schulfunkanlage für die Kunigundenschule
- Überlegungen zur Gestaltung des Gartenstädter Marktes als Zentrum des Stadtteils sowie Einfluss auf Standort und Gestaltung der Kunigundenkirche
- Gründung der Singgemeinschaft Gartenstadt durch Hans Morper und Oberlehrer Nüßlein als Chorleiter
- Einrichtung einer Polizeistation auf Anregung des Bürgervereins
- Einrichtung des Sportplatzes des TSV Eintracht auf der Breitenau
- Umbenennung der Spinnseyerschule in Kunigundenschule
- Installation der öffentlichen Uhr an der Kunigundenschule für damals 2.600 DM
- Errichtung der Kunigundenstatue mit Brunnen
- Pflanzung der Feierabendlinde vor der Kunigundenschule
- Einflussnahme auf eine günstigere Verkehrsplanung und bessere Busverbindungen in der Gartenstadt
- Errichtung eines Telefonhäuschens in der Gartenstadt
- Erster Faschingszug
- Erste Sonnwendfeier – aus ihr entwickelte sich später das Johannifeuer mit Vertretern beider Kirchen und der Feuerrede des Oberbürgermeisters
- Erstes Kirchweihfest
- Regelmäßige Lichtbildvorträge in Zusammenarbeit mit der Volkshochschule Bamberg
- Erstes Radrennen in der Gartenstadt
1965–1979
Identität, Kunst und Kultur
Markante Kunstwerke, Veranstaltungen und kulturelle Angebote verliehen der Gartenstadt ihr unverwechselbares Gesicht.
- Gestaltung und Bau des Delphinbrunnens am Gartenstädter Markt durch den Bildhauer Robert Bauer-Haderlein
- Errichtung der Kunigundenstatue in der Kirche, ebenfalls geschaffen von Robert Bauer-Haderlein
- Verkleinerte Nachbildung der Kunigundenstatue zum 70. Geburtstag von Hans Morper; Anbringung an der Giebelwand seines Hauses
- Start von Herrnlebens Kasperltheater am Faschingssonntag
- Gestaltung der Südwand des Hauses der Begegnung mit Sonnenuhr und den Figuren der Lebensalter
1981–1994
Lebensqualität und sichere Wege
Der Bürgerverein setzte sich für Lärmschutz, Sport- und Freizeitangebote sowie konkrete Verbesserungen im öffentlichen Raum ein.
- Vertrag mit der Stadt Bamberg über die Verlegung des Plärrers auf die Breitenau
- Fünf-Punkte-Vereinbarung zum Lärmschutz der Gartenstadt
- Gedenkstein mit Reliefplatte für Hans Morper am Gartenstädter Markt, ausgeführt von Robert Bauer-Haderlein
- Errichtung der Stele am Eingang der Gartenstadt mit Motiven aus der Geschichte der Siedlung
- Errichtung der Lärmschutzanlage am Berliner Ring
- Kleiner Sportplatz mit zwei stabilen Toren und Basketballkorb hinter der Greiffenbergstraße
- Trimmpfad für Kinder und Jugendliche mit Geräten hinter der Greiffenbergstraße
- Installation der ersten mobilen Verkehrsinsel Bambergs in der Seehofstraße gegenüber der Kunigundenschule
2004–2016
Bewahren und neu beleben
Bestehende Wahrzeichen wurden erhalten und neue Treffpunkte geschaffen, die das Miteinander bis heute bereichern.
- Komplettsanierung des Delphinbrunnens auf Initiative des Bürgervereins; finanziert durch Bürgerverein, Oberfrankenstiftung und Stadt Bamberg
- Erneuerung des Basketballkorbs am kleinen Sportplatz
- Sanierung der Stele am Eingang der Gartenstadt
- Errichtung des offenen Bücherschranks am Gartenstädter Markt
Die Chronik dokumentiert die sichtbaren Leistungen des Bürgervereins von 1951 bis 2016.

